Gegen Homo- und Trans*phobie

 

Aktion gegen Homo-& Trans* Phobie
Aktion gegen Homo-& Trans* Phobie

Am 17. Mai fand wie jedes Jahr der Tag gegen Homo- und Trans*phobie statt mit einer Aktion von MANEO (Das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin) am Boddinplatz. Wir wollen nicht hinnehmen, dass Neukölln und das Rollbergviertel für manche Personengruppen – in diesem Fall Schwule, Lesben und Transmenschen – aufgrund der Gefahr von gewalttätigen Übergriffen und Anfeindungen als No-Go-Gebiet gilt!

Da die Pandemie nur begrenztes Agieren zuließ, werden die Veranstaltungen im größeren Rahmen Ende September in Neukölln fortgesetzt.

gegen-Homo-u-Transphobie-tag

Schwimmkurs ging weiter

Der Schwimmkurs geht weiter, nicht nur für Anfängerinnen. So oft wie
möglich buchten wir die online-Tickets für 15-30 Mädchen bzw. einige
Jungen. Und wir genossen den vielen Platz im Columbiabad. Schade, dass
so viele Jugendliche keine Chance hatten schwimmen zu gehen, da niemand
für sie die online-tickets buchen konnte. Corona verstärkt die soziale
Spaltung.

Wir lernten schwimmen trotz Corona
Wir lernten schwimmen, trotz Corona!

Wir sagen Danke! Unterstützt durch:

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2020 Kinder- und Jugendarbeit in Zeiten der Pandemie mit Maske und Abstand

 

Mit Abstand und Maske
Mit Abstand und Maske

Zeitweilig waren die Einrichtungen geschlossen, was die offene Kinder- und Jugendarbeit angeht, entsprechend den Anweisungen des Jugendamtes. MaDonna hatte zugleich täglich sichtbar im Kiez geöffnet, um einzelnen Kindern und Jugendlichen eine Ansprechpartnerin zu bieten, insbesondere für die Erstellung der Hausaufgaben bzw. für Beratung für Kinder und Jugendliche in Notlagen, natürlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Daneben mussten neue Wege der Kinder- und Jugendarbeit und der Team- und Gremienarbeit gefunden werden. Wir nutzten vor allem Zoom, WhatsApp und Facebook, teils Instagram und Jitsi, TikTok.

Was hat uns in der Zeit beschäftigt?

–       Einzel- und Gruppenberatung online (häusliche Konflikte, Langeweile, Depressionen u.a., Mädchen werden vermehrt in die Haus- und Familienarbeit hineingezogen, Reduzierung ihrer Freiheiten, verstärkt durch Ramadan.

Trotz Corona Spaß auf dem Tempelhofer Feld
Trotz Corona Spaß auf dem Tempelhofer Feld

– Wie können wir sie beim Homeschooling unterstützen, denn viele Kinder und Jugendliche in unserem Kiez haben kein ausreichendes Hard- und Software-Equipment zuhause; selten gibt es einen ruhigen Ort zum Lernen; und sie erhalten seitens der Lehrer*innen zu wenig Anleitung zum digitalen Lernen, zu wenig Erklärungen zum Lernstoff. Anregungen und Unterstützung durch Eltern ist selten möglich, es herrscht große Langeweile. Wir organisierten regelmäßige Nachhilfeangebote, Einzeln oder in kleinen Gruppen online und ermöglichten Mädchen extra-Aufgaben für die Schule zu erledigen, um ihre Noten zu verbessern.

– Täglich gab es online wechselnden Freizeitangebote für die verschiedenen Altersgruppen: Kreatives Gestalten, Filme gucken und besprechen, Chillen und Chatten, Kochgruppe online.

– Politische, soziale und gesundheitliche Bildung war zentral: Aufklärung über die Pandemie, ihre Ursachen, Verbreitung und Gefahren: Das Wissen bei vielen Jugendlichen und ihren Familien ist minimal, die Pandemie wird von vielen als Strafe Gottes angesehen; Verschwörungstheorien sind verbreitet und von Rassismus und Antisemitismus aller Art geprägt.

Ab März 2020 – Aufsuchende Jugendarbeit in Zeiten der Pandemie

Die aufsuchende Jugendarbeit im Rollbergviertel und im Flughafenkiez fand durchgehend draussen vor Ort, unter Einhaltung der Pandemie-Regeln seitens der Mitarbeiter*innen statt. Online kann diese Arbeit nicht geleistet werden, da ein großer Teil der Jugendliche zunächst keine Kontaktdaten geben will. Es besteht ein hoher Bedarf an Aufklärung bei ihnen, Verschwörungstheorien sind verbreitet. Und die Jungs halten sich selten an Regeln. Sich selbst überlassen, genervt und gestresst durch ein schwieriges familiäres Leben oder Konflikte auf der Straße wachsen die Aggressionen und die Gefahr des Abrutschens in kriminelle Aktivitäten, teils aus Langeweile, teils aus geringer sozialer Kontrolle bzw. Konflikten mit einer relativ repressiv auftretenden Polizei. Sowohl Gewalt- als auch reassistische Vorfälle brachten weitere Unruhe in den Kiez.

Viele Jugendliche sagen, ihnen fehle die Schule, damit meinen sie weniger den Unterricht, sondern Schule Ort für Jugendliche, Ortder Freiheit, um Freunde zu treffen und so Neues zu erleben.

Die wachsende Gentrifizierung im Kiez nimmt ihnen die gewohnten Plätze und befördert Konflikte auf den Straßen, in den Hauseingängen, mit Besucher*innen von all den Cafès und Restaurants, die überall aus dem Boden schießen.

Sommeruni 2020

Die Sommeruni ist unser jährliches Bildungs-, Spiel- und Sport-Event für
all die vielen Kinder und Jugendlichen aus dem Rollbergviertel, die in
den Sommerferien nicht verreisen können. Die Pandemie verhinderte unsere
traditionelle Großveranstaltung für 250-350 Kinder und Jugendliche. 
Stattdessen machten wir und die anderen Kinder- und Jugendeinrichtungen
im Kiez in kleinen Gruppen viele Ausflüge. Die Kinder und Jugendlichen
kamen raus aus dem Kiez und machten neue Erfahrungen in und um Berlin.


Wir danken Stadt und Land Wohnbauten Gmbh und dem Quartiersmanagement
Rollberg für die Unterstützung.

Kiezputz 2019

Kiezputz – Schön wie wir! MaDonna ist aktiv, auch wenn wenige aus dem
Rollbergviertel mitmachen. Und unser Neuköllner Bürgermeister Martin
Hikel ist dabei!Kiezputz-2019Kietzputz-2019-mit-Buergerneister-Hikel

 

 
 

Neue Leitung

Sevil

Seit 1. Mai 2019 leitet

Sevil Yildirim den MaDonna Mädchentreff.

FAZ MaDonna Mädchentreff Download

Link zum Artikel 

Gabriele Heinemann erhielt im Sommer 2019 einen Bundesverdienstorden für ihr langjähriges Engagement zur „Emanzipation von Mädchen und Frauen und zur Integration in Berlin“. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank!