Sommeruni 2021

Die Sommerferien 2021 sind vorbei und wir sind super glücklich darüber, wie viele tolle Ausflüge in ganz Berlin wir wieder im Rahmen der Sommer-Uni mit den Kindern und Jugendlichen machen konnten.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Kooperation mit anderen Vereinen machten wir ein Angebot für alle zwischen 6 und 17 Jahren im Rollbergviertel. Jeden Tag gab es ein vielseitiges und spannendes Programm.

Wir danken für die Unterstützung der Stadt und Land Wohnbauten GmbH und dem Quartiersmanagment Rollberg.

 

Fair Play Teams 2020

Wir arbeiten in einer schwierigen Umgebung. Kinder und Jugendliche erhalten zuhause zu wenig Unterstützung, das Leben von vielen ist von Gewalt gezeichnet. Und eine Vernachlässigung durch Familie, Schule usw. verschärft die Situation. Wenn Mädchen in einer solchen Lebenswelt auf den Straßen unterwegs sind, laufen sie Gefahr in der Peer-Group in Gewaltbeziehungen zu geraten, oft begleitet von Drogenkonsum und dem Einstieg in Prostitution. Für Jungen wird Kleinkriminalität und Drogenhandel attraktiv. Die organisierte Kriminalität, die in der Region sehr präsent ist, nutzt ihre Not aus und setzt sie unter Druck.

Daher freut uns, dass die Landeskommission Berlin gegen Gewalt“ kieznahe gewalt- und kriminalitäts-präventive Arbeit im Flughafenkiez durch unsere Teams fördert. In 2020 hatte die Arbeit den Schwerpunkt in der aufsuchenden Jugendarbeit. In 2021 entwickelte sich daraus eine intensivpädagogische Gruppenarbeit. Zentral ist das Vertrauen der Jungen und Mädchen zu gewinnen, ihnen ehrlich und auf Augenhöhe zu begegnen und sie ernst zu nehmen. Die Gespräche sind offen und an die Pandemie-Vorgaben angepasst. Es geht um Gewalterfahrungen, Peer-Groups, die Vertreibung infolge der Gentrifizierung, niederschwellige politische Bildung (z.B. Verschwörungstheorien, Homophobie) und die schulische und berufliche Zukunft, wer hat welche Chancen? Welche Hilfe und Unterstützung ist notwendig? Welche Wünsche an Anerkennung und jugendkultureller Teilhabe sind wie realisierbar?

Sommer 2021


Endlich ist es warm draußen und die Corona-Zahlen sinken! Das bedeutet endlich wieder mehr Zeit mit den Mädchen verbringen. Corona bedingt waren wir viel online vernetzt. Das ist zwar auch schön, aber natürlich einfach nicht das gleiche. ☀️Worauf wir uns den ganzen harten Winter und Frühling gefreut haben: Schöne Ausflüge ☀️ Nette Gespräche ☀️ Lustige Spiele ☀️ Voneinander lernen ☀️ Zusammen lachen ☀️
 


Hier waren wir im letzten Jahr in der Rummelsburger Bucht Tretboot fahren.

Internationalen Tag gegen Trans und Homophobie

Am 17. Mai war wieder der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*phobie (IDAHOBIT) und wir waren in Neukölln mit unseren Jugendlichen dabei. Wir stehen gemeinsam gegen die Stigmatisierung und Ungleichbehandlung der LGBTQIA+ Gemeinschaft ein und engagieren uns für ein tolerantes Miteinander. 

Stiftung Markstein

Projekt „Niederschwellige Hausaufgaben- und Nachhilfe“

Einleitung

Seit der Corona-Pandemie hat sich an vielen Schulen in Nord-Neukölln die Lernsituation verschlechtert. Davon waren alle Besucherinnen und Besucher des MaDonna-Mädchentreffs betroffen. Während des ersten Lock-Downs waren die Kinder und Jugendlichen zuhause isoliert, ihre Eltern nicht in der Lage, ihr Lernen zu unterstützen. Im Gegenteil, viele Mädchen wurden verstärkt auf die traditionelle Rolle der Verantwortung für Familie und Haushalt festgelegt. Die Schulschließungen ließen die Mädchen und Jungen isoliert zurück, es gab wenig Austausch und Kontakt zu Mitschüler*innen und Lehrer*innen.

Doch nicht nur der Präsenzunterricht musste oft über mehrere Wochen ausfallen, auch Nachhilfe konnte nicht im üblichen Umfang stattfinden, da die meisten ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des Mädchentreffs ihre Arbeit eingestellt hatten.

Das Projekt

Umso mehr haben wir uns gefreut, dass die Stiftung Markstein unser Projekt zur Förderung des Lernens der Besucherinnen und Besucher des Mädchentreffs unterstützt. Das Projekt wurde sehr gut angenommen. Es fand und findet zu 80 % online und 20 % offline statt und bot den Schülerinnen und Schülern

  • Hausaufgabenhilfe
  • Prüfungsvorbereitung
  • Nachhilfe.

Ein 18-Jähriger Jugendlicher, Yaman Omari, – bester Abiturient in Neukölln 2018 –  hat die Leitung und die Koordinierung dieses Projektes übernommen. Zu Beginn hat er alle Kinder und Jugendlichen die im Mädchentreff bekannt sind, über WhatsApp und andere Social Media angesprochen. Sie konnten sich bei ihm melden, ihre Wünsche und Bedarfe mitteilen, aus denen er spezifische Lernangebote für einzelne und kleine Gruppen entwickelt hat.  An dem Projekt haben seitdem 14 Kinder und Jugendliche (10 Mädchen, 4 Jungen) verbindlich teilgenommen.

Sechs weitere Peer-Jugendliche (4 Mädchen, zwei Jungen) bieten – angeleitet von Yaman Omari – fünf Mal pro Woche online Hausaufgabenhilfe und Nachhilfe an. Mit Videokonferenzen wie Zoom, Face-Time, WhatsApp, BlueButton können sich die Lehrenden und Lernenden virtuell begegnen und im engen Austausch bleiben und weitere gewünschte Angebote erfragen. Die fächerübergreifende multidisziplinäre Nachhilfe für die Vorbereitungen von Prüfungen und Referaten sowie das Lernen voneinander in altersgemischten Gruppen und für verschiedene Fächer hat alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer inspiriert. Zugleich wird die digitale Kompetenz der Kinder und Jugendlichen sehr gestärkt.

Außerdem konnte die traditionelle „Lesenachhilfe“ des MaDonna-Mädchentreffs für alle Kinder von 6 bis 10 Jahre weiterhin stattfinden.

Logo Stiftung Markstein
Stiftung Markstein Unterstützer des Hausaufgaben Projektes im MaDonna Mädchentreff in Berlin-Neukölln

Gegen Homo- und Trans*phobie

 

Aktion gegen Homo-& Trans* Phobie
Aktion gegen Homo-& Trans* Phobie

Am 17. Mai fand wie jedes Jahr der Tag gegen Homo- und Trans*phobie statt mit einer Aktion von MANEO (Das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin) am Boddinplatz. Wir wollen nicht hinnehmen, dass Neukölln und das Rollbergviertel für manche Personengruppen – in diesem Fall Schwule, Lesben und Transmenschen – aufgrund der Gefahr von gewalttätigen Übergriffen und Anfeindungen als No-Go-Gebiet gilt!

Da die Pandemie nur begrenztes Agieren zuließ, werden die Veranstaltungen im größeren Rahmen Ende September in Neukölln fortgesetzt.

gegen-Homo-u-Transphobie-tag

Schwimmkurs ging weiter

Der Schwimmkurs geht weiter, nicht nur für Anfängerinnen. So oft wie
möglich buchten wir die online-Tickets für 15-30 Mädchen bzw. einige
Jungen. Und wir genossen den vielen Platz im Columbiabad. Schade, dass
so viele Jugendliche keine Chance hatten schwimmen zu gehen, da niemand
für sie die online-tickets buchen konnte. Corona verstärkt die soziale
Spaltung.

Wir lernten schwimmen trotz Corona
Wir lernten schwimmen, trotz Corona!

Wir sagen Danke! Unterstützt durch:

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